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Aus unserem Kalender 2009 Der letzte Bissen - 13 Aspekte der Henkersmahlzeit garniert mit schmackhaften Rezepten.
Auch als Buch erhältlich

Willkommen im Kapi-Tal

Willkommen im Kapi-Tal
Text zum Monat September 2015 unseres Kalenders „Der schöne Schein“


Synonyme für Geld


Da sitzt er und träumt. Träumt von einem besseren Leben. Was für ein Leben er wohl führen würde, wenn er eine Stange Geld hätte? Und so rast er betört vom Klang klingender Münzen in einen Traum vom großen Zaster.

Hier formt er sich die notwendige Penunze aus einem Batzen Knete in allen Farben. Er nimmt nur nicht die Pinke. Pinke Knete kann man vergessen, ein grauenhafter Farbton. Von der Natur will er leben. So viel ist sicher. In einer romantischen Hütte in einem Tal. Er verträgt leider keine Bergluft. Ein Holzhäuschen – auf Heller und Pfennig abgezahlt, dem man den ganzen Mammon erst auf den zweiten Blick ansieht. Auf dessen Blechdach die Schneeflocken im Winter tanzen. Ein Häuschen, von außen ganz unscheinbar, aber drinnen an der Wand ein Bild von Monet. Endlich kunstvoll im Grünen wohnen. Gleich hinter der Haustür pflastern dekorative Steine den Weg zum Teich, der umrandet ist mit jeder Menge Schotter und einem Haufen Kies. An dem das Gequake der Kröten erklingt, während sie auf Jagd nach Mücken sind. Nebenan grasen in friedlicher Eintracht zwei Rappen mit Schleifen in der Mähne und der für solche Wunschträume unumgängliche Dukatenesel auf einer Weide, während ein Rudel junger Möpse durch das tiefe Gras voller Blüten tobt.

Tiere mochte er schon immer, auch Nager und Insekten. Eine seiner Devisen ist leben und leben lassen. Das Piepen der Mäuse im Heu konnte ihn ebenso wie das Husten der Flöhe noch nie stören.

Doll arbeiten wollte er nicht mehr. Tagsüber wäre höchstens ein Tacken Gartenarbeit mit der Ernte von Möhren und Linsen angesagt, nachdem er sich mit einer deftigen Mahlzeit wie Knödel oder einer einfachen Eierspeise gestärkt hätte. Abends würde er dann mit Zunder ein Lagerfeuer entfachen. Stundenlang mit nackten Füßen ohne Socken im regennassen Moos sitzen und zusehen, wie das Holz erst zu Asche verbrennt und dann zu Pulver zerfällt. Dabei leise Cashew-Nüsse und Peanuts knabbern.

Fast ist das Bild vom perfekten Ort fertig. Eine Kleinigkeit fehlt noch: Eine Minibar. Es gibt doch nichts Schöneres als ein kaltes Getränk an heißen Tagen, damit Jubel, Trubel und Heiterkeit herrschen.

Langsam holen ihn seine Neuronen von Wolke Sieben zurück in den Groschenopernalltag. Er wacht wieder auf, ist nicht mehr Untertage in tollen Träumen. Schade eigentlich, für echten Bergbau hat er nämlich weder Koks noch Kohle.

Zum Schein


Der Aruba-Florin ist die Währung von Aruba. Aruba ist die kleinste der drei sogenannten ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao), die sich in der südlichen Karibik ca. 25 Kilometer vor Venezuelas Küste befindeN und zu den Kleinen Antillen gehören.

1499 von den Spaniern erobert, wurde die Insel 1636 von den Niederlanden übernommen. 1986 erhielt Aruba eine umfassende Autonomie mit eigener Verfassung, Währung und Regierung innerhalb des niederländischen Königreichs.

Eine Besonderheit der Aruba-Banknoten ist der 25-Florin-Schein. Weltweit gibt es nur fünf Währungen mit 25er-Scheinen, üblicherweise haben Banknoten eher einen Wert von 10, 20, 50 und 100 Einheiten.

Die meisten Aruber sprechen vier Sprachen: Niederländisch, Englisch, Spanisch und die einheimische Sprache Papiamento. Das Motto der Insel ist „One Happy Island“ – ein nachvollziehbarer Gefühlszustand der Bewohner: Kilometerlange, weiße Strände, ganzjähriges Sonnenwetter mit Durchschnittstemperaturen von 27° C, üppige Kakteenlandschaften mit skurrilen Silhouetten von Divi-Divi-Bäumen sowie eine einzigartige, unter Naturschutz gestellte Unterwasserwelt, bieten Lebensqualität und locken viele Touristen (und damit Geld) an. Einen weiteren Grund, glücklich zu sein, neiden sicher viele Nationen den Arubern: Sie kennen keine Umsatzsteuer.


Foto: moodboard, Thinkstock


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